Sinatra in Agony

Frank Sinatra leidet. Soll er sich ganz dem stillen Ruhm hoher Künste verschreiben oder doch dem glitzernden Weg der Popmusik folgen? Tief in seinem Herzen wollte Sinatra eigentlich immer ein grosser Countertenor werden.

Symbol auf Violet
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Doch er muss schon früh eingesehen haben, dass man die Massen nicht mit zeitgenössischer Musik für sich gewinnen kann.Seitdem übt er sein Falsetto nur, wenn ihn niemand hören kann, allein unter der Dusche oder spät nachts über den Dächern ...

Da das Musiktheaterstück über den Konflikt zwischen populären und intellektuellen Kunstformen, Pop- und Kunstmusik eine szenische Arbeit ist, gibt es in der Sendung nur Auszüge zu hören – dafür aber ergänzt mit weiteren Auszügen aus dem pot-au-feu-Gespräch, das nach der Uraufführung in der Bar du Nord stattfand.

Oscar Bianchi: Sinatra in Agony
Daniel Gloger, Countertenor
Cornelius Schwalm, Schauspieler
Nouvel Ensemble Contemporain
Pierre-Alan Monot, Leitung

Konzert vom 12.04.18, Gare du Nord Basel

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Florian Hauser