…. und es ward Licht

Die biblische Schöpfungsgeschichte war schon immer eine besondere Inspirationsquelle für Komponisten. Matthias Pintscher und sein Pariser Ensemble Intercontemporain präsentieren eine zeitgenössische Vertonung des Buchs Genesis, die zum 40. Geburtstag des Ensembles entstand.

Symbol auf Orange
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Sieben Komponistinnen und Komponisten aus ebenso vielen Ländern haben sich in neuen, rund zehnminütigen Werken mit je einem der sieben Schöpfungstage auseinandergesetzt – vom uranfänglichen Chaos bis zum abschliessenden Ruhetag Gottes.
Ein ungewöhnliches Gemeinschaftsprojekt und zugleich ein schillerndes Panorama gegenwärtigen Komponierens.

Chaya Czernowin: First Day: On the Face of the Deep
Marko Nikodijevic: Second Day: dies secundus
Franck Bedrossian: Third Day: Vayehi erev vayehi boker
Anna Thorvaldsdóttir: Fourth Day: Illumine, for string octet
Joan Magrané Figuera: Fifth Day: Marines i boscatges, for 14 instruments
Stefano Gervasoni: Sixth Day: Eufaunique
Mark Andre: Seventh Day: riss 1

Ensemble Intercontemporain
Matthias Pintscher, Leitung

Konzert vom 30.03.17, Philharmonie, Cité de la Musique, Paris

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung:
- als einstündige, kommentierte Sendung mit einer Auswahl der Stücke, und
- als ganzes Konzert, ohne Kommentar.

Redaktion: Florian Hauser