WyttenbachMatterial

Eine enge Freundschaft aus Schultagen verband den Komponisten Ju?rg Wyttenbach mit dem Schweizer Troubadour Mani Matter. Die beiden planten in den 70er Jahren ein gemeinsames, die Gattung Oper subversiv dekonstruierendes Projekt unter dem Titel «Der Unfall».

Dann ereilte Mani Matter mit nur 36 Jahren selber der Unfalltod und sein bereits fertiggestelltes Libretto wartete in der Schublade des Komponisten um jetzt den Weg ins Leben zu finden.
Das Luzerner Theater zeigte in Koproduktion mit dem Lucerne Festival und dem Gare du Nord Basel die Urauffu?hrung jenes Madrigalspiels «Der Unfall», umrahmt von weiteren Materialien Ju?rg Wyttenbachs, der darin lustvoll mit Musikstilen, Theaterkonventionen und Klangmöglichkeiten spielt.

«Sutil und Laar», zehn Scherzlieder fu?r gemischten Chor und Klavier zu vier Händen nach Texten von Mani Matter
«Trois chansons violées» fu?r singende Geigerin
«Una chica en Nirvana» fu?r singende Klarinettistin
«ist klang der sinn?», sieben Gedichte von Kurt Marti fu?r rezitierenden Cellisten
«Es git en Bueb mit Name Fritz» (Mani Matter), Bearbeitungen fu?r singenden Cellisten
«Der Unfall», Madrigalspiel fu?r zehn Mitwirkende nach einem Libretto von
Mani Matter, Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL, Urauffu?hrung

Raphael Immoos Musikalische Leitung
Désirée Meiser Szenische Einrichtung
Silvester von Hösslin Sprecher
Noëlle-Anne Darbellay Violine, Gesang
Matthias Schranz Violoncello
Lanet Flores Otero Klarinette
Daniele Pintaudi Klavier, Mime
Blanka Kertész Klavier

Luzerner Theater, 21. August 2015

Redaktion: Cécile Olshausen