Zauberwürfel: Das «rubik.ernö.quintet»

Kennen Sie den noch? Diesen drehbaren Würfel mit seinen 6 x 9 farbigen Feldern? Auch bekannt als «Rubik's cube». Die einen hat er süchtig gemacht, den anderen Alpträume beschert. 30 Jahre ist es her, dass der ungarische Architekt und Designer Ernö Rubik damit einen ungeheuren Erfolg hatte.

Und sieben Jahre ist es jetzt her, dass sich der Saxofonist Lawrence Williams, der Pianist Ernö Zoltán Rubik (genau: der Sohn.....), der Live-Elektroniker Bálint Bolcsó, der Bassist Ern? Hock und der Schlagzeuger Gergely Kovács zusammentaten, um sich total aufeinander einzulassen: Hundert Prozent freie Improvisation - zwischen Jazz und Groove, elektroakustischer Musik, Live-Sampling, experimentierfreudig und unabhängig.
Ohne den Vergleich mit der Erfindung des Vaters überstrapazieren zu wollen: manchmal passiert genau das gleiche mit der Musik des Sohns: wenn sich plötzlich wie durch wundersame Hand alles ineinander fügt...

Wir senden das Konzert vom 6. März aus dem neuen Jazzcampus Basel.

rubik.ernö.quintet
Lawrence Williams (Saxophon)
Ern? Zoltán Rubik (Klavier, Objekte)
Bálint Bolcsó (Live-Elektronik)
Ern? Hock (Kontrabass, Bassgitarre)
Gergely Kovács (Drums)

Redaktion: Florian Hauser