Ein unterschätzter Honky-Tonker wird 80

Stonewall Jackson ist kein Pseudonym. Der Country-Musiker wurde tatsächlich zu Ehren des gleichnamigen berühmten Südstaaten-Generals getauft. Der General kam mit 39 Jahren im Bürgerkrieg unter «friendly fire» ums Leben; sein Namensvetter darf am 6. November mit 80 auf seine Erfolge zurückblicken.

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Zur Welt kam Stonewall Jackson in North Carolina. Aufgewachsen ist er in Georgia. Nach seiner Dienstzeit in der Navy zog er nach Nashville und sicherte sich 1958 mit «Life to Go» aus der Feder von George Jones seinen ersten Hit. Bis 1973 stand er 44 Mal in den Country-Charts - zweimal auf Platz eins.

Stonewall Jackson gilt als Inbegriff des Ausdrucks «stone country»: durch und durch country. Allzu country sogar für das Management der Grand Ole Opry, das ihn im 2006 als Mitglied aufs Abstellgleis stellte. Der Fall endete vor Gericht. «On the Road Again» rollt Jacksons Geschichte und seine leider etwas vergessene Karriere zum runden Geburtstag nochmals auf.

Gespielte Musik

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Geri Stocker