Tribut

Staffel 1, Folge 5

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Eine Reise zum Eintreiben des Pachtgelds ist für Claire eine willkommene Abwechslung. Die Heilerin der MacKenzies beschwört Ärger herauf, als sie sich für hungernde Bauern einsetzt und Dougal der Bereicherung verdächtigt. Claires Wissen um eine bevorstehende Schlacht bringt sie in Gewissensnöte.

Claire darf sich einer Gruppe anschliessen, die für den Clan bei den Bauern die Pacht eintreibt. Diese mehrere Wochen andauernde Reise zu Pferd bietet ihr eine willkommene Abwechslung zum Leben in der Burg, die für Claire nach wie vor ein Gefängnis ist. Dennoch fühlt sie sich von den Schotten ausgestossen, die entweder gälisch sprechen oder rüde Sprüche klopfen. Einzig im ebenfalls mitreisenden Anwalt Ned Gowan scheint Claire einen Wesensverwandten gefunden zu haben.

Anfänglich stille Beobachterin, macht Claire sich unbeliebt, als sie sich einzumischen beginnt. So weckt sie Dougals Zorn, als sie sich dafür einsetzt, dass die Steuereintreiber einer Familie mit einem hungernden Kind nicht auch noch die letzte Ziege abknöpft.

Noch mehr Spannungspotenzial birgt Claires Beobachtung, dass Dougal zwei Kassen führt, eine für den Laird und eine für sich selbst. Was es tatsächlich mit Dougals vermeintlicher Bereicherung auf sich und was der in einer Taverne gehörte Trinkspruch «Lang lebe der Stuart!» damit zu hat, wird Claire erst nach und nach bewusst.

Erstmals beeinflusst Claires Kenntnis der britischen Geschichte ihr Handeln nachgiebig: Sie erinnert sich an die Schlacht von Culloden, die nicht nur äusserst blutig war, sondern für die Schotten auch katastrophale Folgen hatte. Doch was soll Claire mit ihrem Wissen um die drohende Katastrophe anfangen, um nicht Verräterin, Hexe oder Geisteskranke geschimpft zu werden?