«Die Lebenden ruf ich, die Toten beklag ich» - von Schweizer Glocken auf Schweizer Kirchtürmen

Für einmal ging's nicht um zarte Musikerhände und elegante Konzertschuhe. Für einmal waren die Diven zwischen 5 und 10 Tonnen schwer und ihr Konzertsaal ungeheizt und ziemlich windig. Die Glocken in ihren Glockenstuben.

Gabriela Kaegi ist mit dem schweizerischen Glockenexperten vom Hinterthurgau nach Basel und ins Bündnerland gezogen, ist Leitern hochgeklettert, hat die Klöppel betätigt und schliesslich noch ein ganzes Geläut gemacht. Und hat - auf der Suche nach dem Grund der Faszination - ein paar Antworten gefunden.