«Es wehet ein Schatten darin» - Robert Schumanns Jahre im Rheinland

1850 übersiedelt Robert Schumann von Dresden nach Düsseldorf. Er ist begeistert von der lieblichen Rheinlandschaft und seiner neuen Wirkungsstätte als Musikdirektor des städtischen Orchesters und Chorvereins.

Ein Sonntagsausflug zum Kölner Dom löst die Entstehung der Es-Dur-Sinfonie aus, die später den Beinamen «Rheinische» erhält. Sie markiert einen letzten Aufschwung in Schumanns Leben, denn es wird bald überschattet von seiner schleichenden psychotischen Erkrankung und einem Selbstmordversuch.

Hildburg Heider skizziert Schumanns letzte Schaffensphase im Gespräch mit den Düsseldorfer Schumann-Forschern Matthias Wendt und Bernhard Appel und dem Kölner Psychiater Uwe Peters und begibt sich auf Spurensuche nach Düsseldorf, Bonn und Endenich.

(Erstausstrahlung: 4. Juni 2006)

Autor/in: Hildburg Heider