Kunst mit Freiheiten: Der Pianist Alexander Lonquich

Der Raum, in dem ein Klang entsteht, gehört für ihn zum Musizieren dazu. Auch mit den Hustern des Konzertpublikums. Der Pianist Alexander Lonquich wehrt sich gegen «Klavier-Autismus» und schaut lieber über den eigenen Tellerrand hinaus.

Alexander Lonquich im Porträt.
Bildlegende: Hat die Musik im Theater entdeckt: Pianist Alexander Lonquich. Cadenza Concert

Denn die Musik entdeckt hat er ursprünglich im Theater: Weil sein Vater Korrepetitor an der Kölner Oper war und der junge Alexander dort vom Musiktheater geprägt wurde. Dass das Klavier in sein Leben getreten ist, hat weniger mit seiner Liebe zum Instrument zu tun denn zur Musik überhaupt. Mit einem Klavier lässt sich einfach viel anstellen.

Vielfältig setzt der deutsche Pianist, der seit vielen Jahren in Italien zu Hause ist, sein Instrument denn auch ein. Spielt Klavierduo mit seiner Frau Cristina Barbuti, wandelt zusammen mit der Geigerin Isabelle Faust auf Schuberts Klangwegen oder arbeitet in Projekten zusammen mit Schauspielern, Tänzern, Philosophen.

Autor/in: Norbert Graf