O Weh! Von der lustvollen Allianz zwischen Musik und Schmerz

  • Sonntag, 19. Januar 2014, 16:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 19. Januar 2014, 16:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Freitag, 24. Januar 2014, 15:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Musik und Schmerzen, passt das zusammen? Der schöne Schein und die Pein? Und ob! Und zwar auf vielfältige Art und Weise.

Britney Spears hören, bis es weh tut: Ihre Musik wurde von der US-Army für Folterzwecke missbraucht.
Bildlegende: Britney Spears hören, bis es weh tut: Ihre Musik wurde von der US-Army für Folterzwecke missbraucht. Reuters

Musik kann schliesslich nicht nur schmerzlich schön sein, sie kann auch unabsichtlich oder bewusst Schmerzen bereiten, sei es durch falsches Üben oder als Foltermethode.

Sie kann oder konnte Schmerzen übertönen. Damals, als fahrende Musiker die Ärzte, Operateure und Zahnbrecher auf den Märkten lautstark unterstützten und dafür sorgten, dass die Schreie der Patienten nicht allzu viele weitere potentielle Kunden abschreckten.

Musik kann seelische und körperliche Schmerzen natürlich aber auch lindern, oder sie kann sie darstellen. Chiffren des Schmerzes in der Musik gibt es seit Hunderten von Jahren. Eine Spurensuche.

Autor/in: Florian Hauser