Zwischen Leidenschaft und Vernunft – 300 Jahre C.Ph.E. Bach

Carl Philipp Emanuel Bach feiert dieses Jahr seinen 300. Geburtstag. Der zweitälteste Bach-Sohn war zu Lebzeiten der erfolgreichste Vertreter der Familie, eine Zeit lang sogar berühmter als sein Vater.

Pastellbildnis von Carl Philipp Emanuel Bach.
Bildlegende: Pastellbildnis von Carl Philipp Emanuel Bach, gemalen von Gottlieb Friedrich Bach, um 1733 Wikimedia

Seine Laufbahn führte ihn nach Berlin und Hamburg: Fast 30 Jahre lang wirkte C. Ph. E. Bach als Hofkomponist und Cembalist am Hofe des musikliebenden Friedrich II. 1768 verliess er Potsdam und übernahm in Hamburg die Stelle als städtischer Musikdirektor.

C. Ph. E. Bach wurde überall geschätzt und genoss auch als Lehrer einen hervorragenden Ruf. Als Tastenvirtuose beeindruckte er seine Zeitgenossen mit freien Fantasien. Als Komponist schuf er innovative Werke voller kontrastreicher Emotionen und unerwarteter Wendungen, die er aber stets in eine Form zu bändigen wusste. Und immer ging es ihm darum, das Sangliche in der Musik zu suchen, die Menschen mit der Musik zu rühren.
Nach seinem Tod allerdings verblasste sein Ruhm schnell, und er geriet in Vergessenheit.

Wie wird C.Ph.E. Bach heute wahrgenommen? Worin liegen die Stärken seiner Musik? Und was war er für ein Mensch? Eva Oertle im Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Anselm Hartinger.

Erstausstrahlung: 09.03.14

Redaktion: Eva Oertle