Zwei Weltoffene mit Tatendrang

  • Sonntag, 17. Januar 2016, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 17. Januar 2016, 10:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 17. Januar 2016, 22:08 Uhr, Radio SRF 1

Warum findet der ehemalige SRF-Korrespondent Peter Gysling Russland so faszinierend? Und wie war es für Agnes Burren-Wyss, als erste Frau in der Schweiz das Amt einer Kurdirektorin zu übernehmen? Zwei weltoffene Persönlichkeiten erzählen Gastgeber Dani Fohrler aus ihrem Leben.

Dani Fohrler, Peter Gysling und Agnes Burren-Wyss stehen nebeneinander.
Bildlegende: Dani Fohrler mit seinen beiden Gästen Peter Gysling und Agnes Burren-Wyss. SRF

Peter Gysling (65)

Peter Gysling ist Vollblut-Journalist. Über Jahrzehnte hat er dem SRF-Publikum neue Welten eröffnet. Bekannt ist Gysling vor allem als Auslandkorrespondent. Weltpolitisch hochinteressante Momente hat er aus nächster Nähe miterlebt. Er sah die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fallen und erlebte den Anfang der Öffnung der UdSSR.

«Ich bin ein halber Russe geworden», sagt Peter Gysling heute über seine Jahre, in denen er als Korrespondent in Moskau gelebt hat. Dort hat er auch seine heutige Ehefrau kennengelernt. Als Neurentner will er nun den Lebensabend mit ihr in der Schweiz verbringen.

Seine Liebe gilt bis heute auch der Musik. In der Jugend war er ein überaus aktiver Jazz-Kontrabassist. Ausserdem bringt ihn auch die Bergwelt ins Schwärmen. Es zieht ihn leidenschaftlich gerne auf Skitouren.

Agnes Burren-Wyss (70)

Adolf Ogi wäre anfangs der 1970-er Jahre beinahe Kurdirektor von Kandersteg geworden. Das Amt ging dann allerdings an die damals 25-jährige Agnes Burren-Wyss. Als erste Kurdirektorin der Schweiz hat sie für Aufsehen gesorgt. Sogar die «Schweizer Illustrierte» hat das damalige «Fräulein Kurdirektor» porträtiert.

Agnes Burren-Wyss hat unter anderem das Wirtepatent. Sie spricht mehrere Sprachen, ist viel gereist und hat als Ehefrau eines Gefängnisdirektors auch schon mitgeholfen, einen flüchtenden Sträfling zurückzuholen. Bis zu ihrem beruflichen Ruhestand war sie über viele Jahre im Alimenten-Inkasso tätig, wo sie der anspruchsvollen Aufgabe nachging, nichtbezahlte Alimente einzufordern.

Ihr Tatendrang und ihre Offenheit für Neues sind bis heute gross. Gerne bereist sie ferne Länder und ist jeden Mittwoch mit ihrer Walking-Gruppe unterwegs.

Die Gesprächssendung «Persönlich» wird am Sonntag, 17. Januar 2016, live aus dem Teufelhof in Basel gesendet. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt frei. Türöffnung: 9 Uhr. Beginn der Sendung: 10 Uhr. Keine Sitzplatz-Reservation.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Dani Fohrler