Das Knien in den Religionen

In einem römisch-katholischen Gottesdienst wird es immer wieder unbequem. Ab und zu müssen die Gläubigen niederknien oder eine Kniebeuge machen. Doch nicht nur die römisch-katholische Kirche verordnet das Knien, auch Muslime kennen dieses Ritual. Was steht genau hinter dieser Gebetshaltung?

Vier katholische Priester Knien vor einem Altar.
Bildlegende: Was genau steht hinter dem Knien als Betritual? Reuters

In römisch-katholischen Kirchen ist die Kniebank fest installiert. Und es ist in der Liturgie genau festgelegt, wann gekniet werden muss. Die Muslime verrichten ihr ganzes Gebet auf einem Teppich, meist kniend und sich auch noch verbeugend. Die Demutshaltung gegenüber Gott ist weit verbreitet.
Doch es gibt auch Traditionen, die das Knien bewusst nicht praktizieren: Es scheint nicht angebracht, die Demut körperlich auszudrücken.

Wiederholung vom 12.5.2013

Redaktion: Antonia Moser