Der christliche Soldat: Sich opfern für Gott und Vaterland?

  • Freitag, 18. April 2014, 8:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 18. April 2014, 8:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Freitag, 18. April 2014, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Im Ersten Weltkrieg zogen die Soldaten mit kirchlichem Segen in die Schlacht und oft auch in den Tod. Die meisten verstanden sich dabei ausdrücklich als christliche Soldaten. Pazifistische Stimmen aus Theologie und Kirche gab es damals nur vereinzelt.

Man sieht Soldaten im Ersten Weltkrieg.
Bildlegende: Viele Soldaten verstanden sich im Ersten Weltkrieg als christliche Soldaten. Keystone

Während sich die Kirchen Europas in den beiden Weltkriegen mehrheitlich nationaltreu verhielten und zu Opferbereitschaft aufriefen, stehen die Kirchen heute mehrheitlich für Frieden ein und lehnen Krieg als Mittel der Konfliktlösung ab.

Zu diesem Umdenken haben die Katastrophen der beiden grossen Weltkriege das ihre beigetragen. Trotzdem gibt es ihn noch heute: «den christlichen Soldaten».

Mit welchem Selbstverständnis er Armeeseelsorger ausbildet, erzählt der Zürcher Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist. Und Pfarrer Friedhelm Schneider erzählt aus seiner jahrzehntelangen Beratungsarbeit für Kriegsdienstverweigerer.