Frauen, wo sind sie geblieben? Auf den Spuren der Schweizer Reformationsfrauen

Wir feiern 500 Jahre Reformation. Und endlich rücken auch die tatkräftigen Frauen dieser Zeit ins Rampenlicht. Mit dem Buch «Hör nicht auf zu singen – Zeuginnen der Schweizer Reformation» verschaffen die Autorinnen diesen Frauen nun Gehör.

Reformations-Jubiläumsjahr 2017: Das internationale Reformationsdenkmal in Genf.
Bildlegende: Reformations-Jubiläumsjahr 2017: Das internationale Reformationsdenkmal in Genf. Keystone

Frauen der Reformationszeit haben selbst nur wenige Schriften hinterlassen. Ihre Spuren führen meist über ihre Ehemänner, über Brüder, Freunde oder auch Feinde. Dabei sind die Reforma­tions­frauen nicht nur Zeitzeuginnen, sondern haben jene Epoche mitgeprägt, die Europa und die Welt so einschneidend verändert hat. Die Historikerinnen heute interessiert aber auch, wie und wie nachhaltig die Reformation den Alltag von Frauen und Männern verändert hat.

Redaktion: Kathrin Ueltschi