Glauben Behinderte anders?

Ein rollstuhlgängiger Zugang zur Kirche ist ein erster Schritt, um Behinderte in ihrer Glaubenspraxis zu unterstützen. Aber damit ist es nicht getan, die spirituellen Bedürfnisse Behinderter sind sehr unterschiedlich.

Papst Benedikt umarmt einen Jugendlichen mit Behinderung.
Bildlegende: Nicht nur die Frage nach dem «warum» ihrer Behinderung oder der Gerechtigkeit Gottes treibt Gläubige mit Beeinträchtigung an. Imago/ Ulmer/ Lingria

Einige benötigen Bibeltexte in einfacher Sprache, andere spezielle Gottesdienste. Viele Behinderte stellen sich aber auch die Frage nach dem «warum» ihrer Behinderung, nach der Gerechtigkeit Gottes. Das ist eine spezielle Herausforderung für die Kirchen. Sie haben den
Anspruch, alle Menschen - ob mit oder ohne Behinderung - zu begleiten. Aber ist so eine Gemeinschaft von Behinderten und Nicht-Behinderten wirklich immer so einfach möglich?

Redaktion: Antonia Moser