Ist Arbeit gottgewollt?

  • Sonntag, 1. Mai 2016, 8:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 1. Mai 2016, 8:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 5. Mai 2016, 15:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die tägliche Arbeit kann mühselig und hart sein, aber auch dem Leben Sinn geben. Genauso vielfältig wird Arbeit in der christlichen Religion eingeschätzt: Das reicht von einer gottgewollten Aufgabe über Strafe bis hin zum notwendigen Übel.

Ein Zimmermann arbeitet an einem Dachgerüst.
Bildlegende: Wie sieht das Christentum die Arbeit? Notwendiges Übel oder gar Strafe. Imago/ Geisser

Die christliche Religion hat die Haltung der Menschen zur Arbeit auf vielfältige Weise beeinflusst. Der Mensch wirkt mit seiner täglichen Arbeit an der Schöpfung Gottes mit, sagen die einen. Andere sehen Arbeit nüchterner, nach der biblischen Devise: «Im Schweisse deines Angesichts sollst du dein Brot essen».

Der Soziologe Max Weber (1864 – 1920) hat den Zusammenhang zwischen protestantischer Ethik und wirtschaftlichem Erfolg untersucht. Hat der Protestantismus wirklich den Kapitalismus beflügelt? Wie hat generell die christliche Religion die Haltung der Menschen zur Arbeit beeinflusst, etwa das Motto des Benediktinerordens «bete und arbeite». Der Arbeitspsychologe Theo Wehner wirft einen Blick von aussen auf diese Wirkungsgeschichte und beantwortet die Frage, was gute Arbeit ist.

Redaktion: Norbert Bischofberger