Missbrauchte Götter. Der Bilderstreit in der Moderne

Anders als Katholiken und Lutheraner lehnte es der gestrenge Johannes Calvin aus theologischen Gründen ab, Gott in Bildern darzustellen.

In der Tat sind Gottesbilder immer auch und vor allem Menschenbilder, und so wird von Kampfgöttern über weiche Kuschelgötter alles mögliche auf dem religiösen Bildermarkt geboten.

Nach Ansicht des renommierten Theologen Friedrich Wilhelm Graf überlagern im christlichen Abendland die vielen Gottesbilder immer wieder den einen Gott. Hansjörg Schultz befragt Graf zum Streit um die Menschen- und Gottesbilder unserer Zeit.

Redaktion: Hansjörg Schultz