Versöhnung

Versöhnung ist ein Schlüsselbegriff in Judentum und Christentum. Gleichwohl ist Versöhnung jeweils schwer zu erreichen, sei dies zwischen Menschen oder Völkern. Die Autorin Deborah Feldman erklärt, wie essentiell das Versöhnen für sie persönlich und in ihrer jüdischen Religion ist.

Ein Denkmal von einem Mann und einer Frau aus Bronze, die sich auf Knien innig umarmen
Bildlegende: Die Skulptur «Versöhnung» von Josefina da Vasconcellos wurde zum zehnten Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer vor der «Kapelle der Versöhnung» in Berlin aufgestellt. Imago/Hohlfeld

Deborah Feldman wurde als Aussteigerin aus der ultra-orthodoxen Szene bekannt. Sie wuchs in New York auf und lebt heute getrennt von ihrer Familie in Berlin. In ihrem neuen Buch «Über-bitten» erklärt sie, wie zentral das Aussprechen von Versöhnung im Judentum ist. Tatsächlich ist Versöhnung die Hauptbotschaft von Judentum und Christentum: Gott versöhnt sich mit uns Menschen und wir uns untereinander. – Gleichzeitig bleibt das Sich-Versöhnen eine Lebensaufgabe für jeden und jede Einzelne.

Buchtipp:
Deborah Feldman, Überbitten, Verlag Secession Zürich 2017; ISBN 978-3-906910-00-0.

Redaktion: Judith Wipfler