Was Frauen wirklich wollen … in der Kirche

Die erste Theologinnen-Generation ist alt geworden und sorgt sich um ihr Erbe in Kirche und Forschung. 

Papst Franziskus als Hoffnungsträger für die Diakoninnen.
Bildlegende: Papst Franziskus als Hoffnungsträger für die Diakoninnen. Keystone

Unter den jüngeren Theologinnen findet pointiert feministische Theologie weniger Anklang als noch in den 80er- und 90er-Jahren. Und dies obwohl Frauen an den Spitzen von Kirchen und Universitäten unterrepräsentiert bleiben.

Die Kirchen weltweit zeigen widersprüchliche Tendenzen: In der Schweiz trat ein Theologe mit Kritik an der angeblichen «Feminisierung des Pfarramts» zwar noch einen Sturm der Entrüstung los. In Lettland aber schaffte die lutherische Kirche doch tatsächlich die Frauenordination ab und ist damit nicht die einzige. Werden im Protestantismus die Gender-Uhren zurück gestellt?

Fast zeitgleich weckt Papst Franziskus neue Hoffnungen auf eine baldige Diakoninnenweihe. Diese Weihe könnte römisch-katholischen Frauen ganz neue Perspektiven in ihrer Kirche eröffnen. Ist diese Hoffnung berechtigt? Und ist es das, was Frauen wirklich wollen in der Kirche? – Darüber diskutieren in Perspektiven drei junge katholische und reformierte Schweizer Theologinnen.

Redaktion: Antonia Moser und Judith Wipfler