Zwischen Jesus und Marx. Die 68er und die Religion

Der Kampf der 68er gegen das Establishment war auch ein Kampf gegen die Religion. Diese galt ihnen als «Opium des Volkes», die Kirche als moralisierende Instanz. Die meisten 68er wandten sich ab von Kirche und Religion - und fanden Halt bei Nietzsche, Hegel und Marx.

So auch der Theologe und Philosoph Beat Schneider, heute emeritierter Professor für Kunst- und Kulturgeschichte. Andere machten sich auf zum «Marsch durch die Institution» und kämpften für eine «solidarische Kirche». So die Theologin Li Hangartner, heute Leiterin der «FrauenKirche Zentralschweiz». Li Hangartner und Beat Schneider blicken zurück - im Gespräch mit Heidi Kronenberg.