Sparsame Häusern fördern - mit Steuerabzügen?

Steuerabzüge für alle, die ein Haus sanieren - egal welchen Energiestandard dabei erfüllt wird. Diese Idee stösst auf Kritik, denn steuerliche Anreize ohne Bedingungen gelten als ineffizient. Der Ständerat debattiert heute über den richtigen Weg im Rahmen der Energiestrategie 2050.

Über Steuerabzüge für Gebäudesanierungen haben die Ständeräte Ruedi Noser (FDP/ZH, links) und Werner Hösli (SVP/GL) diskutiert.
Bildlegende: Hausbesitzer sollen bei Renovationen Steuererleichterungen erhalten - FDP-Ständerat Ruedi Noser (links) und SVP-Ständerat Werner Hösli haben diskutiert. SRF4News / mael

Wer in einem besser isolierten Haus wohnt, verbraucht weniger Energie – wer mit einer Wärmepumpe heizt, stösst weniger CO2 aus als mit einer Ölheizungen. Darum sollen Hausbesitzer ihre Gebäude sanieren, und zur Energiewende beitragen – darin sind sich die Politiker einig. Und sie wollen dazu positive Anreize schaffen. Doch wie diese aussehen, ist umstritten.


Heute gibt im Ständerat die Idee von Steuersenkungen zu reden: wer sein Haus saniert, soll die Kosten dafür von den Steuern abziehen sollen. Wie sinnvoll das ist, darüber haben der Glarner SVP-Ständerat Werner Hösli und der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser diskutiert.

Moderation: Lukas Mäder