Ein jodelnder Tausendsassa: Gody Studer

Er ist Lehrer, Politiker, Theaterregisseur, Kommentator, Kirchenorganist - aber am meisten schlägt sein Herz für den Jodelgesang: Gody Studers Lebenslauf bringt einen ins Staunen, gibt es doch fast nichts, was der Escholzmatter nicht schon gemacht hat.

Lange war er Dirigent des erfolgreichen Jodlerchörli Lehn aus Escholzmatt LU, wo er auch 28 Jahre als Gemeindepräsident aktiv war. Auch mit seinem Familienquartett Studer ist er erfolgreich. Und wann immer möglich setzt er sich an eine Kirchenorgel, ein Instrument, das ihn seit Jahrzehnten fasziniert und begleitet.

Mit der Familie musizieren zu können ist eine Gabe, die Gody Studer zu schätzen weiss. Mit seiner Frau und zwei seiner Söhne singt er im «Jodlerquartett Studer» «e Melodie» von Walti Stadelmann. Das «Jodlerchörli Lehn» hat Gody Studer jahrelang selbst dirigiert. Inzwischen hat er es seinem Sohn weitergegeben, singt aber immer noch leidenschaftlich mit.

Gody Studer ist nicht nur beruflich, sondern auch musikalisch vielseitig. So hat er sich die «Aentlibuecher-Giele» mit urchiger Berner Örgelimusik, wie auch die «Hot Dixie Roots» mit Jazz-Klängen wie aus New Orleans gewünscht.
«Diä Gächä» werden ihrem Namen gerecht und spielen in der nicht alltäglichen Besetzung mit zwei Schwyzerörgeli und einem Klavier einen Titel von Ruedi Wachter. Und für «Potzmusig» setzt sich Gody Studer gar an eine Kirchenorgel und begleitet ein Alphorn-Quintett aus seiner Heimat Escholzmatt.

Hier geht's zu den Bildern aus der Sendung.

Beiträge

  • Hinter den Kulissen: Interview mit Gody Studer

  • Jodlerquartett Studer

    E Melodie

  • Aentlibuecher Giele

    Ich wott jetz eifach hei

  • Alphorn-Quintett Escholzmatt

    Ernte-Dank

  • Hot Dixie Roots

    Who's Sorry Now

  • Diä Gächä

    Cowboy

  • Sennsationell

    Bei der Post

  • Jodlerchörli Lehn

    Musig