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Alltag & Umwelt Das schützt vor Kälte (nicht)

Eisige Temperaturen, Schnee und Glatteis – der Winter hat uns fest im Griff. Doch kalte Hände, gefrorene Füsse und Gänsehaut müssen auch in der kalten Jahreszeit nicht sein.

Frau verschränkt ihre Hände in die Ärmel ihres Wollepullis.
Legende: Der Pulli alleine reicht noch nicht – was darunter ist, zählt. imago

Wer friert, greift oft auf ein ganzes Sortiment verschiedener gelernter Aufwärmtricks zurück. Einige machen Sinn – andere nicht.

Lockere Kleidung

Wenn es kalt ist, hilft bei der Kleidung das «Zwiebelschalenprinzip»: Mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander tragen. Dabei kommt es aber auch auf die richtige Form an. Nur wer weitgeschnittene Kleidungsstücke anzieht, hat wirklich warm. Denn sobald etwas Luft zwischen den verschiedenen Kleidungsschichten zirkulieren kann, wirkt dies isolierend.

Aufgepasst: Zu enge Kleidung erhöht das Risiko von Erfrierungen!

Hauchen bringt nichts

Wer sich bei Kälte in die Hände haucht, tut sich nichts Gutes. Zwar zeigt sich während des Hauchens kurzfristig ein wärmender Effekt, doch anschliessend friert man noch mehr als vorher.

Schuld daran ist die Verdunstungskälte. Diese entsteht, wenn durch die Wärme des Hauches die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche verdunstet und dabei ein Kühleffekt entsteht.

Wärmende Massage

Wer sich täglich mit einer Haarbürste massiert und dies über mehrere Monate tut, friert weniger. Die Massage regt die Durchblutung der Haut an.

Die Haarbürste soll mit leichtem Druck und einer kreisenden Bewegung über die Haut streichen. Dabei immer bei den Extremitäten beginnen und Richtung Körpermitte arbeiten.

Wie halten Sie sich an kalten Tagen warm? Teilen Sie Ihre Tipps und Tricks in unserer Kommentarspalte!

14 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Burkard-Wunderli, Ste.Catherine de la Jacques Cartier Québec Kanada
    In der Natur, draussen habe ich eine Sauna. Auch bei -20Grad benütze ich diese und reibe mich mit Schnee ab. Eine Erkältung ist für mich ein Fremdwort. Wir haben hier in Kanada eine trockene Kälte und man fröstelt weniger. Eine heisse Hühnerbrühe wärmt von innen. Hier lernt man wieder Suppen essen.
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  • Kommentar von M. Bolder, Muhen
    "Nur wer weitgeschnittene Kleidungsstücke anzieht, hat wirklich warm. Denn sobald etwas Luft zwischen den verschiedenen Kleidungsschichten zirkulieren kann, wirkt dies isolierend." Das ist so nicht richtig. Ist Kleidung so weit geschnitten, dass Luft zirkulieren kann, wird über die Luft Wärme vom Körper nach aussen transportiert. Kleidung sollte lose, aber doch körpernah geschnitten sein: Dann bilden sich ruhende Luftpolster, die gut isolieren.
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Zu weit geschnittene Kleidung hat nicht nur eine grössere Oberfläche, was zu mehr Wärmeverlust führt, es muss vom Körper auch mehr Luft aufgeheizt und warm gehalten werden. Man kennt das auch vom Schlafsack: Die Mumienform isoliert bei gleicher Füllmenge wesentlich besser als ein weiter, rechteckiger Schlafsack. Die Isolation schafft dabei nicht nur eine Dicke Isolationsschicht, sondern bremst auch die Luftzirkulation in der Isolationsschicht, was die Isolationswirkung markant erhöht.
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  • Kommentar von Reto Steiner, Bern
    Ich habe nie kalt, ich gehe sogar jeden Tag im See schwimmen. Und seit meine Frau regelmässig in die Sauna geht, hat sie fast keine Probleme mehr mit der Kälte. Sie kommt jetzt sogar mit zum See und steht mit den Füssen ins Wasser, seit sie dass macht kennt sie dass Problem mit den kalten Füssen nicht mehr. Wechselwarmes abspritzen der Beine fördert auch die Durchblutung. Und nicht vergessen, etwas warmes braucht der Mensch. Suppen, Tee, warmes Essen. hat schon immer gut getan gegen Kälte.
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