Das schützt vor Kälte (nicht)

Eisige Temperaturen, Schnee und Glatteis – der Winter hat uns fest im Griff. Doch kalte Hände, gefrorene Füsse und Gänsehaut müssen auch in der kalten Jahreszeit nicht sein.

Frau verschränkt ihre Hände in die Ärmel ihres Wollepullis.

Bildlegende: Der Pulli alleine reicht noch nicht – was darunter ist, zählt. imago

Wer friert, greift oft auf ein ganzes Sortiment verschiedener gelernter Aufwärmtricks zurück. Einige machen Sinn – andere nicht.

Lockere Kleidung

Wenn es kalt ist, hilft bei der Kleidung das «Zwiebelschalenprinzip»: Mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander tragen. Dabei kommt es aber auch auf die richtige Form an. Nur wer weitgeschnittene Kleidungsstücke anzieht, hat wirklich warm. Denn sobald etwas Luft zwischen den verschiedenen Kleidungsschichten zirkulieren kann, wirkt dies isolierend.

Aufgepasst: Zu enge Kleidung erhöht das Risiko von Erfrierungen!

Hauchen bringt nichts

Wer sich bei Kälte in die Hände haucht, tut sich nichts Gutes. Zwar zeigt sich während des Hauchens kurzfristig ein wärmender Effekt, doch anschliessend friert man noch mehr als vorher.

Schuld daran ist die Verdunstungskälte. Diese entsteht, wenn durch die Wärme des Hauches die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche verdunstet und dabei ein Kühleffekt entsteht.

Wärmende Massage

Wer sich täglich mit einer Haarbürste massiert und dies über mehrere Monate tut, friert weniger. Die Massage regt die Durchblutung der Haut an.

Die Haarbürste soll mit leichtem Druck und einer kreisenden Bewegung über die Haut streichen. Dabei immer bei den Extremitäten beginnen und Richtung Körpermitte arbeiten.

Wie halten Sie sich an kalten Tagen warm? Teilen Sie Ihre Tipps und Tricks in unserer Kommentarspalte!

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