Hausmittel gegen Mückenstiche

Feucht und warm – so lieben es die Mücken. Sind gerade nicht die gängigen Mittel aus der Apotheke zur Hand, um den Juckreiz zu lindern, helfen auch Hausmittel.

Quält der Juckreiz durch einen Mückenstich, können Zwiebeln und Zitronen wahre Wunder bewirken – auch gegen Bienen-, Wespen oder Hummelstiche. Dazu einfach den Saft der Zwiebeln oder Zitronen auf den Stich träufeln, danach kann man eine Zitronen- oder Zwiebelscheibe auflegen. Das neutralisiert die Insektengifte und verdünnt das Gift. Insofern erfüllt auch Spucke im Notfall den gleichen Effekt.

Gerade bei Wespen- oder Bienenstichen kann auch Aussaugen helfen, allerdings sollte man danach ausspucken.

Hilfe von der Fensterbank

Wer eine Aloe Vera auf der Fensterbank stehen hat, hat das perfekte Naturheilmittel – besonders gegen grossflächige Hautreaktionen – bereits zuhause: einfach Aloe-Vera-Saft auf den Stich streichen. Die Aloe Vera unserer Breitengrade ist übrigens die Hauswurz, die man auch entlang des Weges findet. Ihr Saft erfüllt den gleichen Zweck.

Als ätherische Öle bieten sich zur Behandlung Teebaum-, Nelken- oder Lavendelöl an. Die Öle sollte man allerdings nur sehr lokal anwenden, da manche mit Allergien auf sie reagieren. Am besten ist es übrigens, man testet die Reaktion der Haut vorher einmal an einer kleinen Stelle aus, bevor man Stiche so behandelt.

Mückenplage nach Regenphase?

Für die nächsten Tage sagen Prognosen heftige Gewitter und Regengüsse voraus. In der Folge könnten Flüsse und Seen über die Ufer treten. Dies wären ideale Bedingungen für Stechmücken. Experten der ETH warnen denn auch vor einer möglichen Mückenplage. Im August und September sollte sich die Situation jedoch wieder beruhigen.