«Burnout» – Wenn einfach nichts mehr geht

Medizinisch gesehen ist das «Ausgebranntsein» gar keine Krankheit. Es ist ein Erschöpfungsprozess, an dessen Ende dann oft doch eine Krankheit lauert: Die Depression. Spätestens dann wird die klinische Behandlung nötig. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli spricht in der Sendung über ihre Erfahrungen.

Ihr plötzlicher Rückzug aus der Politik machte Schlagzeilen: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli gab im vergangenen September bekannt, dass sie unter einem Burnout leidet und sich deshalb in Behandlung begibt. Bei «Puls» blickt sie zusammen mit einer anderen Patientin auf die Ursachen und die Therapie des Leidens in einer spezialisierten Klinik zurück.

Beide Frauen, neben Rickli die Personalchefin eines Hotelbetriebes, sprechen bei «Puls» offen über den Verlauf ihrer Krise. Sie waren an einem Punkt angelangt, an dem sie sich bewusst wurden, dass es ohne fremde Hilfe und den Aufenthalt in eine Klinik nicht mehr weitergehen konnte.

Bei Natalie Rickli seien die ersten Anzeichen Schlafstörungen und ein Gefühl der Erschöpfung gewesen. Doch das habe sie sich erst nicht eingestanden, sagt die Politikerin. Für Fachleute sind das typische Symptome. Jetzt erleben beide den Wiedereinstieg in den Alltag und stehen vor der schwierigen Aufgabe, nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Beiträge

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