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Forschung Mit Elektromagneten gegen Depression

Dänische Forscher haben einen Helm entwickelt, der elektromagnetische Impulse durch das Hirn sendet. Damit soll bei depressiven Patienten das natürliche elektrische Feld im Hirn wiederhergestellt werden.

Legende: Video «Elektromagnetischer Helm gegen Depressionen» abspielen. Laufzeit 1:22 Minuten.
Aus Puls vom 07.04.2014.

Dänische Forscher haben zur Therapie von Depressionen einen elektromagnetischen Helm entwickelt. Die elektrischen Impulse des Helmes imitieren Prozesse, die in einem gesunden Hirn von Natur aus ablaufen. Die rund um den Kopf angeordneten Elektromagneten erzeugen Felder, die im Gehirn ihre Wirkung entfalten sollen. Denn depressive Patienten weisen auffällige Störungen der Signalübertragung zwischen den Hirnzellen auf. Diese Störungen sollen sich durch die äusserlichen Magnetfelder normalisieren, indem das natürliche elektrische Feld im Hirn wieder hergestellt wird. Das soll dann die Symptome der Depression lindern.

Einmal täglich eine halbe Stunde den Helm zu tragen soll Patienten helfen, die nur ungenügend auf ihre Medikamente ansprechen. In einer ersten Studie wurde das Verfahren an 65 Patienten getestet. Zwei Drittel der Probanden verspürten Dank der neuen Therapieform eine deutliche Verbesserung der Symptome.

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