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Forschung Musik, die Hühnerhaut bereitet

Wenig hat so viel Einfluss auf uns wie die Musik: Sie muntert uns auf, zieht uns runter, macht uns fröhlich oder müde – und manchmal berührt sie uns ganz besonders und sorgt für Hühnerhaut. Wieso eigentlich?

Legende: Audio Radio SRF 1, 20.05.2014: Hühnerhautlieder abspielen. Laufzeit 4:01 Minuten.
4:01 min, aus Gesundheits-Clips vom 21.05.2014.

Forscher auf der ganzen Welt versuchen schon länger herauszufinden, was genau ein Musikstück zu einem Hühner- oder Gänsehaut-Generator macht. Auch wenn es darauf noch keine umfassende Antwort gibt – einige zentrale Faktoren sind mittlerweile bekannt:

  • Überraschungen Ein unerwarteter Melodie- oder Rhythmuswechsel oder eine originelle Wendung lassen uns selten kalt.
  • Erinnerungen Erlebnisse oder Situationen, die für uns mit einem bestimmten Stück verbunden sind, werden beim Hören oft wieder geweckt.
  • Stimmen Die menschliche Stimme geht uns am zuverlässigsten unter die Haut, ebenso wirken stimmähnliche Instrumente wie Geige oder Cello.

Das Hühnerhaut-Lied gibt es übrigens nicht, und Musik hat auch längst nicht bei allen Menschen diese Wirkung. Die körperliche Reaktion auf akustische Reize ist immerhin gut einem Drittel fremd.

Einige sind dafür umso empfänglicher für Hühnerhaut: Speziell Leute, die selber musizieren, die in sozialen Berufen arbeiten und solche, die grossen Wert darauf legen, was andere von ihnen denken.

Welches Stück löst bei Ihnen Hühnerhaut aus? Lassen Sie es uns wissen!

29 Kommentare

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