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Gesundheitswesen Bessere Medikamente für Kinder

Im Rahmen der Sondersession über das Arzneimittelgesetz hat der Nationalrat entschieden, dass die Entwicklung von kindergerechten Arzneimitteln gefördert werden soll. Wieso ist das nötig?

Einem Mädchen wird mit dem Löffel ein Medikament verabreicht.
Legende: Viele Medikamente, die Kindern verabreicht werden, sind eigentlich nur für Erwachsene freigegeben Colourbox

Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene – genau so werden sie aber häufig behandelt, wenn sie Medikamente erhalten. Viele Wirkstoffe werden nämlich gar nie an Kindern getestet, was dazu führt, dass sie der Not gehorchend «Off-Label» eingesetzt werden. Heisst: Die Verschreibung entspricht nicht der behördlich genehmigten Fachinformation und basiert auf Annahmen, Schätzungen und Alltagserfahrungen statt auf Erkenntnissen aus standardisierten Verfahren.

Nun wird die Politik aktiv: Im Rahmen der Sondersession zur Revision des Heilmittelgesetzes hat der Nationalrat entschieden, dass die Entwicklung von kindergerechten Arzneimitteln speziell gefördert werden soll.

Zu den verbesserten Rahmenbedingungen zählt unter anderem ein auf zwölf Jahre verlängerter Patentschutz. Weshalb braucht es diese Anreize und was hält die Pharma davon ab, Kindermedikamente zu entwicklen? Remo Vitelli hat darüber mit Wissenschaftsredaktorin Katharina Bochsler gesprochen.

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