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Gesundheitswesen Bisphenol A – Bundesrat gibt Entwarnung

Laut Bericht des Bundesrates stellt die Substanz für Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz kein Gesundheitsrisiko dar. Die tägliche Aufnahme über Lebensmittel und Alltagsgegenstände sei dafür zu gering.

Schoppenflasche aus chinesischer Produktion.
Legende: Schoppenflaschen aus BPA-haltigem Polycarbonat werden verboten, sind in der Schweiz aber ohnehin nicht mehr im Handel. imago

Bisphenol A (BPA) wird für die Kunststoff-Herstellung verwendet. Es kann zum Beispiel in Konservendosenbeschichtungen, Kassenbons oder Spielzeugen enthalten sein und zählt zu einer Gruppe von Substanzen, die Auswirkungen auf das Hormonsystem haben können.

Der Nationalrat hatte den Bundesrat deshalb beauftragt, einen Bericht über die Gesundheitsrisiken vorzulegen. In diesem kommt man nun zum Schluss, dass die tägliche Aufnahme von Bisphenol A weit unter einer bedenklichen Menge liegt. Selbst bei Personen mit hoher Aufnahme werde die tägliche Höchstmenge in keinem Fall überschritten.

Keine Auswirkungen bei niedrigen Dosen

Der Bericht basiert auf diversen Studien sowie der Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. In den Studien konnten keine Auswirkungen von BPA auf das Immun- und Stoffwechselsystem, die Fortpflanzung oder das Herz-Kreislauf- und Nervensystem festgestellt werden. Auch ein Zusammenhang mit der Entstehung von Krebs konnte nicht nachgewiesen werden. In hohen Dosierungen könne BPA allerdings negative Auswirkungen auf Leber und Nieren haben.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Kim Hansson, ZH
    Und wie immer wird der Produzent auf Kosten des Konsumenten geschützt. Demokratie im Kapitalismus ist die Herrschaft des Geldes. Ich rate jedem sich zu informieren wie die WHO bestimmt welche Substanzen ab welcher Dosis schädlich sei, denn unser Bundesrat richtet sich danach.
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  • Kommentar von Freddy tobler, ZH
    Und wie immer wird der Produzent auf Kosten des Konsumenten geschützt. Demokratie im Kapitalismus ist die Herrschaft des Geldes. Ich rate jedem sich zu informieren wie die WHO bestimmt welche Substanzen ab welcher Dosis schädlich sei, denn unser Bundesrat richtet sich danach.
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