Zum Inhalt springen

Gesundheitswesen Die WHO empfiehlt: verteuern und verbieten

Höhere Tabaksteuern und striktere Rauchverbote in der Öffentlichkeit könnten einer WHO-Studie zufolge einer zweistelligen Millionenzahl von Menschen das Leben retten.

Zigarettenkippen auf dem Boden
Legende: Ausgeraucht Höhere Steuern und striktere Verbote führen zu einem rückgängigen Tabakkonsum. Colourbox

Vor allem die Erhöhung der Tabaksteuer wird in einer von der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichten Untersuchung empfohlen. Eine stärkere finanzielle Belastung der Raucher würde der Studie zufolge 3,5 Millionen Menschen das Leben retten, mit weiteren Rauchverboten auf öffentlichen Plätzen, in Restaurants und Büros könnten 2,5 Millionen Tote verhindert werden, erklärten die Autoren.

In der Studie wurde untersucht, wie es Brasilien geschafft hat, die Zahl der Raucher in den vergangenen 20 Jahren um 50 Prozent zu verringern.

«Es ist eine Win-Win-Situation für die Gesundheits- und Finanzminister die Einnahmen zu steigern und zugleich die Gesundheit der Bevölkerung massiv zu verbessern», sagte Douglas Bettcher, der WHO-Direktor für nicht-ansteckende Krankheiten der Nachrichtenagentur Reuters. Eine striktere Beschränkung des Tabakkonsums kann der Studie zufolge auch die Kosten für die nationalen Gesundheitssysteme massiv senken.

Jährlich sterben nach Angaben der WHO sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Bis 2030 wird ein Ansteigen der jährlichen Tabakopfer auf acht Millionen erwartet.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Gabi Bossert, Safenwil
    HALLO WHO : Wir könnten Millionen Menschen retten mit einer immens hohen Alkoholsteuer ! Warum passiert das Nicht ? Fragen wir unsere Lobbyisten .
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H.moser, basel
    Dieser Sauhaufen von WHO soll sich doch zuerst mal um diese Menschen kümmern welche überhaubt kein Geld haben zum rauchen ,und trotzdem frühzeitig an Unterernährung sterben ,als sich immer in die Sachen der mündigen Bevölkerung zu mischen ,und uns wie Unmündige zu behandeln und darzustellen ..! Also nur so zur Orientierung,die Kommentare der WHO Deppen brauchen wir nicht auch noch ,wir bekommen sonnst schon genug Magengeschwüre der sonnstigen superschlauen in der EU ..!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von J. Nehru, Solothurn
    Ich: Nichtraucher, Veggi & (fast) Grün. Verstehe den Verbot's-Wahn nicht. Alleine die Ausbildung und Karriere die man hinlegen muss um Politiker/in zu werden, und dann ist man zu nicht mehr in der lage als zu einem verbot? Dazu noch ein Verbot das man stark anzweifeln sollte. Um es mal mit der ganz Bösen Zunge zu schreiben: Wir haben Klimaerwärmung & ein globales Ernährungsproblem (mit unter durch einen überbevölkerung). Menschenleben retten ist volglich unlogisch.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen