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Körper & Geist Neue Verhütungsmethode für den Mann in Sicht

Bislang gab es für den Mann als schnelle Verhütungsmethode nur das Kondom. In zwei Jahren könnte jedoch die Anti-Baby-Spritze für den Mann auf den Markt kommen.

Ein Paar liegt im Bett, vor ihm ausgebreitet Kondome und die Pille.
Legende: Pille und Kondom: die bislang beliebtesten Verhütungsmittel. imago

Bislang war Verhütung lange Sache der Frau – vom Kondom einmal abgesehen. Nun zeigte sich im Test an Kaninchen eine Verhütungsspritze für den Mann als höchst erfolgreich. Eine Injektion des Vasalgel genannten Hydrogels in den Samenleiter reichte aus, um die Kaninchen ein Jahr lang vor der Vermehrung zu schützen. Nach diesem Jahr hob sich die Wirkung wieder auf – ohne Nachwirkungen auf den Spermiengehalt des Ejakulats.

Vasalgel blockiert den Samenleiter. Das Hydrogel lässt alle wichtigen Flüssigkeiten hindurch, grössere Partikel, dazu zählen auch Spermien, können jedoch nicht passieren. «Die Ergebnisse unserer Studie waren besser als erwartet», sagt Donald Waller, Pharmakologe an der University of Illinois. «Das Vasalgel wirkt sehr schnell verhütend. Dieser Effekt hielt die ganze Studiendauer hindurch an» – ohne Nebenwirkungen wie bei Hormonpräparaten.

Noch in diesem Jahr sollen erste Tests an Männern durchgeführt werden. Läuft alles nach Plan, könnte die Anti-Baby-Spritze dann schon 2018 Marktreife erlangen.

12 Kommentare

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  • Kommentar von M W, 4417
    April April...
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    1. Antwort von SRF Gesundheit
      Auch wenn das Veröffentlichungsdatum Ihre Vermutung nahelegt: Die Meldung ist kein Scherz. :-)
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  • Kommentar von MartinK, Bürglen Downtown
    Die alles entscheidende evolutionär männliche Frage: "Schatz, ja was soll ich denn jetzt?? Soll ich spritzen oder spritzen??" ::) Ob der Slogan bei der hübschen SRF Dame durchgeht...
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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Was haben wir blos gegen Kinder?
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      H.T./Gegen Kinder gar nichts.Aber gegen unehrliche"Menschenproduktion" als Mittel zur Repression oder aus ökonomischer Berechnung.Die Lüge der Welt fängt bei der Reproduktion des Menschen an.Reproduktion als Mittel zum Zweck,als"Katastrophe",als"Unfall".Liebloser geht's wohl nicht.Da bei dieser Art Schöpfung sich zwei Menschen beteiligen müssen(?),sollen sie auch voll bewusst,gemeinsam entscheiden.Ein Kind zu kriegen sollte nicht,einem"Unfall","Zufall","Hinterhalt"zugeschrieben werden können.
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    2. Antwort von Eduard Biner, Zermatt
      Gar nichts, aber wenn es zu viele gibt, platzt die Welt aus allen Nähten! Fast alle Probleme, die wir haben, sind darauf zurück zu führen, dass es viel zu viele Menschen auf der Erde gibt!
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    3. Antwort von TS, Bern
      Es ist doch genau das Gegenteil: Wir haben etwas dagegen, dass es ungewollte/verwahrloste etc. Kinder gibt. Wenn wir Ideen wie diese nicht unterstützen haben wir etwas gegen Kinder.
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    4. Antwort von Pady Lehner, Zürich
      Wenn wir schon von 'Lügen' sprechen: @ E.Biner: Eine Überbevölkerung der Welt, wie sie uns teilweise weisgemacht werden will, ist global gesehen falsch. Wir haben Platz und Nahrung. Kanada beispielsweise hat eine Bevölkerungsdichte von 3,5 Menschen pro km2. Laut Experten gibt es Nahrung für 12 Mia. Menschen auf der Erde. Problem sind nicht Kinder, sondern Verteilungsgerechtigkeit und Egoismus.
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    5. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Eduard Biner & TS, ich kann Pady Lehner nur zustimmen; das Problem liegt nicht an zuvielen Menschen, sondern am Egoismus und dass wir den Mächtigen zuviel blind glauben und zu wenig hinterfragen. Europa und Nordamerika sterben schleichend aus ohne Zuwanderung. Und für die Mächtigen ist eine kleine Weltbevölcherung einfacher zu kontrollieren als eine Grosse. Daher liegt es in Interesse von Machtmenschen anderen beim Gedanke an Kinder ein schlechtes Gewissen einzureden oder Kriege anzuzetteln. ...
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    6. Antwort von Hans Knecht, Torny
      ... die Menschheit wird mit der Zeit durch Seuchen wie gerade das Zika-Virus oder andere Naturkatastrophen auf natürliche Weise von selbst deszimiert. Umso mehr Menschen es gibt, umso höher ist meines Erachtens die Wahrscheinlichkeit, dass auch wertvolles Wissen diese Naturkatastophen überlebt, was der Menschheit bessere Ausgangschancen bietet. Falls ich wieder einmal nach Canada oder Skandinavien gehen, können Sie gerne mal mitkommen und ein eigenes Bild über das brachliegende Land zu machen.
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