Der Weg zu schönen Füssen

Kein anderes Körperteil wird so beansprucht wie unsere Füsse. Sie tragen uns Tag für Tag zwischen 8000 und 10'000 Schritte weit. Doch statt ihnen diesen Dienst zu danken und sie entsprechend zu pflegen, sperren wir sie die meiste Zeit in Strümpfe und Schuhe. Dafür rächen sie sich dann und wann.

Unsere Füsse benötigen so viel Aufmerksamkeit und Pflege wie der restliche Körper. Liegen keine grösseren Probleme vor, kann man die Füsse selbst zuhause in Form bringen.

Do it yourself

Ein kurzes lauwarmes Fussbad macht Haut und Nägel schön weich. Ein wenig Öl im Wasser verhindert, dass die Haut austrocknet. Anschliessend lässt sich mit einem Bimsstein oder einer speziellen Feile überschüssige Hornhaut sanft entfernen.

Fussnägel wachsen zwar nur etwa halb so schnell wie Fingernägel, brauchen aber besondere Aufmerksamkeit: Sie sollten immer gerade abgeschnitten werden, da die Ecken sonst einwachsen können. Anschliessend bei Bedarf die Nagelkanten mit einer Feile glätten. Und schliesslich je nach Hauttyp die Füsse mit einer entsprechenden Fusscreme pflegen.

Behandlung beim Fachmann

Grundsätzlich sollte man nie selbst mit Messern an den Füssen hantieren. Mit übermässiger, rissiger Hornhaut und Hühneraugen, die nur ein Skalpell entfernen kann, geht man deshalb am besten zur Fusspflege. Das Gleiche gilt auch für eingewachsene Zehennägel.

Bei starkem Pilzbefall (gelblich-bröselige Nägel, die zudem in die Höhe wachsen) empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt, da Nagelpilz am besten medikamentös behandelt wird.

Vorbeugen

Das A und O für gesunde, fitte Füsse sind Schuhe aus weichem Leder, die gross und breit genug sind. Da die Füsse im Verlauf eines Tages jeweils eine halbe bis eine ganze Nummer grösser werden, sollten Schuhe immer erst am Nachmittag gekauft werden.

Und natürlich freut es unsere Füsse und die Fussmuskulatur, barfuss und möglichst häufig an der Luft zu sein – am besten auf unebenem Untergrund wie Waldboden, Wiese, Steinchen oder Sand.

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