Die wichtigsten Baderegeln

Endlich hat es Badi-Temperaturen! Aber Vorsicht: Bevor man den Sprung ins kalte Wasser wagt, sollte man die wichtigsten Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft kennen.

Zwei Kinder springen ins Schwimmbecken.

Bildlegende: Austoben im Schwimmbecken – aber nur gut vorbereitet! imago


Die wichtigsten Baderegeln

3:20 min, aus Ratgeber vom 03.06.2015

Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU verunfallen in der Schweiz pro Jahr 12'000 Menschen beim Schwimmen. Gar ertrunken sind im vergangenen Jahr gemäss einer Statistik der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft 27 Personen. Zwar sind die tödlichen Badeunfälle rückläufig, dennoch fällt auf, dass die meisten Opfer in offenen Gewässern ums Leben gekommen sind – und dass 80 Prozent der Verunglückten Männer sind.

Damit die Zahlen in dieser Badesaison weiter sinken, sollte, wer ins Wasser steigt, folgende Baderegeln kennen:

  • Nie überhitzt ins Wasser springen! Der Körper braucht Anpassungszeit. Deswegen langsam ins Wasser gehen oder aber sich vorher abduschen.
  • Nie alkoholisiert oder unter Drogen schwimmen.
  • Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
  • Kinder nur begleitet ans Wasser lassen, kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
  • Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen.
  • Luftmatratzen und Schwimmhilfen bieten keine Sicherheit in tiefem Wasser.
  • Lange Strecken nie alleine schwimmen. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.