Drei Fakten zum Osterei

Ohne Ostereier ist Ostern einfach nicht Ostern. Doch rund ums Ei ranken sich hartnäckige Mythen und falsche Informationen. Drei von ihnen werden hier entschärft.

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Wissenswertes rund ums Ei

1:36 min, aus Puls vom 18.4.2011

Abschrecken und Haltbarkeit

Wer die Eier nach dem Kochen in kaltem Wasser abschreckt, verkürzt deren Haltbarkeit. Durch das rasche Abkühlen zieht sich das Innere des Eis zusammen. Die Folge: Wasser und damit Bakterien gelangen ins Innere und das Ei verdirbt bereits nach wenigen Tagen. Verzichtet man hingegen auf das Abschrecken, so bleiben selbstgekochte Eier mindestens einen Monat lang haltbar.

Grün verfärbtes Eigelb

Bei hartgekochten Eiern ist der Rand des Dotters oft grün bis grau verfärbt. Doch kein Grund zur Sorge. Die Verfärbung entsteht, wenn das Ei zu lang gekocht wird. Dann reagiert Eisen im Eigelb mit Schwefelwasserstoff im Eiweiss. Die grün-graue Verfärbung ist also das Resultat einer chemischen Reaktion und hat keinen negativen Einfluss auf den Eigenuss.

Eier und Cholesterin

Jahrelang waren Eier verpönt, weil sie viel Cholesterin enthalten. Deshalb galt die Empfehlung: höchstens ein bis drei Eier pro Woche. Heute weiss man: Eier essen führt nicht automatisch zu einem hohen Cholesterinspiegel. Im Gegenteil: Eier werden heute wegen ihren vielen gesunden Nährstoffen sogar empfohlen. Wer also zu Ostern ein paar Eier mehr isst, braucht deshalb kein schlechtes Gewissen zu haben.