Essen zum Verdauen

Was wir essen, kommt irgendwann wieder heraus. Die Frage ist nur: Besser oder schlechter? Denn was dem Körper gut tut, kann mitunter Schwerarbeit für die Verdauung bedeuten.

Aufgesdchnittene Artischocken, dazwischen ein Glas Cynar.

Bildlegende: Die Artischocke und daraus gewonnene Magenbitter regen die Fettverdauung an. imago

Unsere Verdauung braucht Ballaststoffe, um gut zu funktionieren. Diese Ballaststoffe beziehen wir aus Früchten, Gemüse, Vollkornprodukten oder Hülsenfrüchten. Essen wir jedoch zu viel davon, reagiert die Verdauung mit Blähungen. Wo also ist die Grenze zwischen genug und zu viel? Diese ist, leider, ganz individuell.

Wer seinem Körper also etwas Gutes tun will und ausschliesslich ballaststoffreiches Vollkornbrot isst, den könnten bald Blähungen plagen. In diesem Fall lohnt es sich, ein paar Tage vollständig auf Vollkornbrot zu verzichten und dann langsam, Stück für Stück, wieder damit zu beginnen.

Obwohl die Verdauung sehr individuell funktioniert, gibt es ein paar Tipps, wie sich die Verdauung unterstützen lässt:

  • Artischocken regen die Fettverdauung an: Vor fettigen Mahlzeiten Artischocken als Einstieg geniessen.
  • Kümmel und Fenchel wirken entblähend: Zu typisch blähenden Speisen, wie Kohlgemüse oder Hülsenfrüchten, Kümmel oder Fenchel servieren.
  • Pfefferminz wirkt krampflösend auf den Darm.
  • Wasser trinken: Vor dem Festmahl genügend Wasser oder Tee trinken. Dies füllt den Magen und hilft der Verdauung.
  • Schnaps lässt langsamer verdauen: Der Verdauungsschnaps fühlt sich zwar gut an, bringt der Verdauung aber nichts, im Gegenteil!
  • Bewegung regt die Verdauung an.
  • Regelmässiges Essen und zur Toilette gehen hilft der Verdauung, regelmässig und gut zu funktionieren.