Sommerbote Peperoni

Erhältlich sind sie zwar das ganze Jahr über, trotzdem gelten die ursprünglich aus Südamerika stammenden Peperoni als klassisches Sommergemüse.

Aufgeschnittene rote Peperoni auf einem Holzbrett

Bildlegende: Peperoni werden ohne Haut meist besser verdaut. Fein schneiden hilft – oder schälen vor dem Essen. imago

Ob roh im Salat, gefüllt aus dem Backofen oder vom Grill: Peperoni lassen sich ebenso vielfältig verarbeiten, wie sie vielfarbig beim Händler zu finden sind – meist in Gelb oder Rot, aber auch Grün, Weiss, Orange, sogar Braun-Schwarz.

Grüne Peperoni sind noch nicht ganz ausgereift und würden – so man sie nach dem Kauf weiter reifen liesse – mit der Zeit ebenfalls bunter. Sie zeichnen sich durch einen etwas herberen Geschmack aus. Den schätzen aber durchaus nicht alle.

Peperoni enthalten viel Vitamin B, C, E und Beta-Carotine. Ausgereifte Exemplare weisen am meisten Vitamin C, Carotinoide und Flavonoide auf – und viel mehr Zucker, der sie süsser schmecken lässt.

Auf der Minus-Seite stehen Unverträglichkeiten, die sich in teils heftigen Verdauungsbeschwerden äussern können. Eine Ursache kann der Histamin-Gehalt der Peperoni sein, zum anderen kann es an der schwer verdaulichen Schale des Gemüses liegen. Je nach Zubereitungsart lässt sich diese vorab entfernen. Ist das nicht möglich, weil die Peperoni ohne Haut auseinanderfallen würde, kann man sie auch am Tisch direkt vor dem Verzehr schälen.