Unterschätzter Hüttenkäse

Hüttenkäse ist gesund, bekömmlich – und geschmacklich ganz schön langweilig. Aber das lässt sich ja schnell und einfach ändern.

Brotscheiben mit Hüttenkäse und Kräutern auf einem Teller auf einem Holztisch.

Bildlegende: Hüttenkäse lässt sich mit wenig Aufwand in die gewünschte Geschmacksrichtung bringen. imago

Ein kulinarischer Überflieger ist Hüttenkäse wahrlich nicht. Der körnige Frischkäse ist zwar ausgesprochen gesund und bekömmlich, geschmacklich aber derart mild, dass man ihn im Nature-Zustand ruhigen Gewissens als fad bezeichnen darf.

Das lässt sich allerdings mit wenig Aufwand ändern, was Hüttenkäse zu einem wertvollen Bestandteil der warmen oder kalten Sommerküche macht: Als Beilage zu Baked Potatoes, als Füllung oder als Dip für Gemüse, zur Anreicherung von Müeslis und Desserts oder zur Verfeinerung von Salaten.

SRF-Redaktor Rudolf Trefzer mag diese beiden Zubereitungsarten besonders gern:

Hüttenkäse mit Kräutern

200 g Hüttenkäse
2 EL Kräuter (Basilikum, Petersilie, Schnittlauch), fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 EL Rahm

Alle Zutaten vermischen und auf Crostini servieren.

Diese Hüttenkäse-Mischung kann auch als Gemüse-Dip verwendet werden, indem man die Mischung für ein paar Sekunden im Cutter zerkleinert.

Hüttenkäse mit Schabziger

200 g Hüttenkäse
40 g Schabziger, gerieben
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
2 EL Rahm
Alle Zutaten vermischen und auf Crostini servieren.Diese Hüttenkäse-Mischung kann auch als Gemüse-Dip verwendet werden, indem man die Mischung für ein paar Sekunden im Cutter zerkleinert.