Wie viel Schlaf brauchen wir?

Die National Sleep Foundation (NSF) hat ihre Empfehlungen zur Schlafdauer angepasst und plädiert insgesamt für mehr Bettruhe.

Ein Mann, eine Frau und ein Baby schlafen eng beisammen.

Bildlegende: Der Schlafbedarf variiert je nach Alter. Faustregel: Je jünger, desto länger. imago

Im 25. Jahr ihres Bestehens revidiert die NSF ihre meist zitierten Empfehlungen: Für neun Altersgruppen wurde neu festgelegt, wie viel Schlaf in welchem Alter als förderlich gilt und wie viele – respektive wenige – Stunden nicht.

Die neuen Empfehlungen basieren auf der Arbeit einer 18-köpfigen, interdisziplinären Expertengruppe, die zwei Jahre lang über 300 wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Schlaf gesichtet und gewichtet hat. Die daraus resultierenden Empfehlungen enthalten zwei neue Kategorien (junge Erwachsene und Senioren) und sehen ausser für die Jüngsten und die Ältesten eine Stunde mehr Schlaf pro Tag vor.

Schlafdauer: Die Empfehlung der Experten (in Stunden)

Alter
Empfohlen
Nicht empfohlen
Neugeborene (0-3 Monate)14-17
weniger als 11 / mehr als 19
Babys (4-11 Monate)
12-15
weniger als 10 / mehr als 18
Kleinkinder (1-2 Jahre)
11-14
weniger als 9 / mehr als 16
Vorschulkinder (3-5 Jahre)
10-13
weniger als 8 / mehr als 14
Schulkinder (6-13 Jahre)
9-11
weniger als 7 / mehr als 11
Teenager (14-17 Jahre)
8-10
weniger als 7 / mehr als 11
Junge Erwachsene (18-25 Jahre)
7-9weniger als 6 / mehr als 11
Erwachsene (26-64 Jahre)
7-9weniger als 6 / mehr als 10
Senioren (65 Jahre und älter)
7-8weniger als 5 / mehr als 9