Fotos von Essen verderben den Appetit

Wer sich immer wieder Food-Fotos seiner Freunde zu Gemüte führt, schaut sich sprichwörtlich satt und verliert die Freude und Lust am Essen.

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Fotos statt Schokoriegel

0:35 min, aus Puls vom 28.10.2013

Wer sich ständig die Food-Fotos seiner Freunde auf dem Handy, Facebook, Twitter und Co. anschaut, verliert den Appetit. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls Marketing-Professoren, die die Wirkung solcher Fotos untersucht haben. Der erste Bissen schmecke bekanntlich am besten. Und ähnlich verhalte es sich mit der visuellen Wirkung unseres Essens: Je mehr, desto langweiliger.

Die visuelle Überdosis an Essbarem führe zu einem gesteigerten Sättigungs-Gefühl. Guckt man sich also dutzende Salate, Menüs und Desserts an, verliert man schlicht die Lust auf das Gesehene. Wer sich seinen Hunger also bewahren will, verzichtet besser aufs exzessive Begutachten von Food-Fotos.

Umgekehrt gilt natürlich: Wer weniger Schokolade essen möchte, kann ja mal probieren, den lieben langen Tag möglichst viele Schokolade-Fotos anzuschauen.