Jazz-Musik macht hungrig

Wenn Essen schmecken soll, lässt man am besten Jazz-Musik im Hintergrund laufen.

Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam aus den USA. Demnach assen Probanden deutlich mehr Schokolade, wenn dazu ein Song in einer Jazzversion abgespielt wurde.

Lief der gleiche Song in einer Hip-Hop-Version, blieb die Schokolade hingegen eher liegen. Die Erklärung der Forscher: Die Probanden fühlten sich bei der Jazzversion wohl. Und weil sie sich wohlfühlten, passte auch die geliebte Schokolade dazu. Beim Hip-Hop hingegen fühlten sie sich unwohl und hatten keine Lust auf Schokolade.

Pop, Rock und klassische Musik wirkten sich übrigens nicht auf das Essverhalten aus. Die Forscher erklärten sich das damit, dass diese Musikstile im Zusammenhang mit Essen bekannt sind – beispielsweise aus der Werbung – und daher keine Emotion auslösen.