«Puls vor Ort» zum Stress

Stress gilt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als die grösste Gesundheitsgefahr des Jahrhunderts. Auch die Schweiz ist davor nicht gefeit.

Wir hetzen an den Bahnhof und quetschen uns beim Pendeln in überfüllte Züge oder stehen mit dem Auto im Stau. In der Arbeit kommt ein Auftrag von links, eine Frage von rechts, unterdessen klingelt das Telefon und das E-Mail-Postfach blinkt. Dazwischen beschwichtigen wir unzufriedene Kunden, besänftigen kritische Chefs, blenden den Geräuschpegel im Grossraumbüro aus. Am Ende eines langen Tages beginnt der Pendel-Stress wieder von vorn, und viele müssen auch noch weitere Termine und ihr Familienleben mit den Anforderungen des Berufs koordinieren. Klingt nach einen ganz normalen Tag? Wer da kein Rezept gegen die ständige Belastung findet, um zwischendurch auch einmal zur Ruhe zu kommen, dem droht chronischer Stress – mit psychischen und körperlichen Folgen.

Wen es beruhigt: Gestresste sind nicht allein. In der Schweiz ist gemäss Job-Stress-Index 2015 jeder fünfte Erwerbstätige betroffen. Das Gesundheitsmagazin «Puls» mischt sich deswegen am Hauptbahnhof Zürich in den Trubel und beleuchtet vor Ort die Ursachen und Folgen von chronischem Stress.

Beiträge

  • Stress – System in Alarmbereitschaft

    Stress ist nicht einfach nur Einstellungssache. Wird der Druck zu gross, laufen geradezu archaische körperliche Reaktionen ab.

    Mehr zum Thema

  • Stress – Messdaten lügen nicht

    Dauergestresste spüren sich oft schlecht und merken nicht, wie belastet sie sind. Die Herzvariabilität gibt Aufschluss.

    Mehr zum Thema

  • Stressoren – Das greift auf Dauer die Nerven an

    Den einen bringt Lärm auf die Palme, der andere gerät unter Zeitdruck ins Schleudern. Was wen wie schnell stresst, ist eine Frage der Persönlichkeit. Einige Gemeinsamkeiten gibt es aber.

  • Entspannungstechniken – Aktiv gegen Stress

    Wenn sich Stressmomente häufen, ist Ausgleich besonders wichtig. Was am besten hilft, ist individuell.

    Mehr zum Thema