«Puls» vom 12.6.2017

«Puls»-Moderatorin Odette Frey und Isabelle Moncada von der RTS-Gesundheitssendung «36,9» gehen im Zoo Zürich dem Nutzen von Tiergiften für den Menschen auf den Grund.

Seit einigen Jahren tut sich die Pharmaindustrie immer schwerer damit, neue Medikamente zu entwickeln. Biotech-Unternehmen versuchen, diese Lücke zu schliessen – unter anderem mit einem Bereich, der nahezu unerforscht ist: Giftstoffen von Tieren.

In hohen Dosen tödlich, könnten kleinste Mengen von Tiergiften dem Menschen dienen. «Mit einem winzigen Tropfen, der so viel Schaden anrichten kann, ist es vielleicht möglich, das Gegenteil zu bewirken und Krankheiten zu behandeln, gegen die man bis heute keine Medizin gefunden hat», sagt Rudy Fourmy, Direktor des französischen Biotech-Unternehmens Alpha Biotoxine.

Das Forschungsfeld ist gross. Schlangen, Echsen, Korallen oder Sandwürmer – sie alle enthalten eine Unzahl Moleküle, die jetzt, zum Wohle des Menschen, erforscht werden.

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