Bequem in die Berge im Seilbahnkanton Nidwalden

Nirgends in Europa ist die Seilbahndichte so gross wie im Kanton Nidwalden. Die Bekannteste ist die Stanserhornbahn. Vieles aber sind Kleinstbahnen, die nicht rentabel sind. Im «Treffpunkt» berichtet ein Besitzer einer Sesselbahn, was es bedeute, auf eigene Faust eine solche Bahn zu erhalten.

Doppelstöckige Bahn unterwegs auf den Berg, im Hintergrund Berge und der See.
Bildlegende: Cabriobahn: Auf das Stanserhorn schwebt die weltweit erste offene, doppelstöckige Bahn. Schweiz Tourismus/Christian Perret

Der Kanton Nidwalden ist stolz auf die vielen Gondel-, Luftseil-, Zahnrad- und Sesselbahnen. Rentabel sind jedoch bei Weitem nicht alle Bahnen.

Viele Kleinstbahnen werden privat betrieben. Dadurch ist der Alpbetrieb und oftmals auch der Schulweg für die Kinder gesichert.

Seit April sind die Bahnen im Nidwaldner Seilbahnverband zusammen geschlossen. Dabei geht es unter anderem darum, diese Kleinstbahnen zu erhalten.

«Topless» in die Berge

Am wohl bekanntesten ist die Stanserhornbahn. Bei der Eröffnung 1893 handelte es sich um eine elektrisch betriebene Standseilbahn. Heute schwebt eine Cabriobahn auf den Berg. Es ist die weltweit erste offene, doppelstöckige Bahn.

Der Stanserhornbahn-Direktor gehört zur «Querfeldeins»-Wandergruppe und berichtet darüber, wie die Idee dieser Cabriobahn in einem Gespräch unter Freunden Gestalt annahm.

Redaktion: Ladina Spiess