Chemieunglück 1986 in Schweizerhalle

«Querfeldeins» 2014

Bekanntheit erlangte Schweizerhalle, als am 1. November 1986 ein Grossbrand beim Chemiekonzern Sandoz ausbrach.

Mann in Schutzanzug und Schutzmaske mit ausgebrannten Fässern.
Bildlegende: Ein Mitglied des Seuchenkommandos leert ausgebrannte Fässer in die bereitgestellten Abfallbehälter. Keystone

1986 wurde wegen dem grossen Feuer in der 1350 Tonnen Chemikalien enthaltenden Lagerhalle, dem Gestank und der unbekannten Zusammensetzung der Verbrennungsgase eine mehrstündige Ausgangssperre verhängt. Menschen erlitten keine akuten Schäden. Jedoch verseuchte Löschwasser den Rhein und löste ein grosses Fischsterben aus.

Seit der Brand-Katastrophe in Schweizerhalle haben sich die Sicherheitsmassnahmen grundsätzlich geändert. Die giftigen Chemikalien werden sicherer gelagert und die Firmen müssen sich an die nationale Störfallverordnung halten, die erst nach dem Vorfall im Jahr 1986 entstanden ist.

In Schweizerhalle haben unter anderem die Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen und die beiden Pharmafirmen Novartis und Clariant ihren Hauptsitz.

Moderation: Stefan Siegenthaler