Ad Blocker - Surfen ohne Werbung

Digital

Werbung im Internet kann einem auf die Nerven gehen: Webseiten werden unübersichtlich, brauchen länger zum Laden und verbrauchen erst noch unnötig Daten. Da schaffen sogenannte «Ad Blocke» Abhilfe. Welche gibt es?

Nervtöter Werbung: Ads können problemlos ausgeblendet werden.
Bildlegende: Nervtöter Werbung: Ads können problemlos ausgeblendet werden. Colourbox

Hoher Datenverbrauch, und Verfolgung auf Schritt und Tritt: Damit die Werbebranche Anzeigen schalten kann, die möglichst genau zu unseren Interessen passen, ist so an unserem Profil interessiert.

Seit längerem gibt es Software, die alle Tracker ausschaltet und sämtliche Werbung herausfiltert.

Nachteil dieser Lösung: Gewisse Inhalte kann man so nicht mehr lesen, weil die Anbieter nur Zugang gewähren, wenn man auf den Ad Blocker verzichtet. Das ist verständlich, denn irgendjemand muss ja für einen interessanten Artikel oder Video bezahlen – wenn nicht im Abonnement dann halt mit Werbung.

Hier einige der bekanntesten Ad Blocker:

Privacy Badger (Firefox, Opera, Chrome)

• Filtert Werbung und unterdrückt Tracking
• Als Erweiterung erhältlich für die oben genannten Browser
• Nicht kommerzielles Open Source Projekt der Electronic Frontier Foundation

AdBlock Plus (Firefox, Opera, Chrome)

• Filtert Werbung und unterdrückt das Tracking
• Lässt Werbung durch, die einem bestimmten Standard entspricht und lässt sich dafür bezahlen von den Werbetreibenden bezahlen
• Die App AdBlock Plus Mobile gibt es für Android und iOS

Ghostery (Firefox, Opera, Chrome, Safari)
• Filtert Werbung und unterdrückt Tracking
• Listet alle herausgefilterteb Adressen auf
• Filtert auch YouTube Werbung
• Hubert Burda Media halt Mehrheitsanteil an Cliqz, der Firma hinter Ghostery

Brave Browser (Windows, Mac OS, Linux, Android, iOS)
• Eigenständiger Browser für die oben genannten Betriebssysteme
• Lädt nach eigenen Angaben bis zu neun Mal schneller als andere Browser
• Verwaltet Spenden an Webseiten (Micro Payments) – eine gute Idee, die aber noch ganz am Anfang steht

Moderation: Adri Küpfer, Redaktion: Peter Buchmann