Alternativen zum Luftbefeuchter

Jetzt im Winter ist die Luft in den eigenen vier Wänden oft viel zu trocken. Die Folge: Hustenreiz und ein unangenehmes Kratzen im Hals oder gar schlaflose Nächte. Und je mehr man lüftet, desto trockener wird die Raumluft. Ein Experte sagt, wie man trockene Luft verhindert.

Wem ein Luftbefeuchter in der Wohnung nicht gefällt, kann auf Alternativen zurückgreifen.
Bildlegende: Wem ein Luftbefeuchter in der Wohnung nicht gefällt, kann auf Alternativen zurückgreifen. Colourbox

Der Luftbefeuchter hat Hochsaison und kommt zum Einsatz. Doch es gibt allerlei Alternativen zum Luftbefeuchter. Haben Sie gewusst, dass es beispielsweise schon reicht, ein nasses Frotteetuch aufzuhängen? Oder dass Zimmerpflanzen die natürliche Variante zum Luftbefeuchter sind?

Roger Waeber vom Bundesamt für Gesundheit nennt Alternativen zum klassischen Luftbefeuchter und und verrät, was die richtige Raumtemperatur ausmacht. Einige Tipps, wie man trockene Luft in seiner Wohnung verhindert:

  • Zimmerpflanzen können einen Luftbefeuchter ersetzen. Geeignet ist vor allem der Papyrus, er verdunstet viel Wasser.
  • Frische Wäsche nass aufhängen.
  • Verdunster, den man an den Radiator hängt. Er befeuchtet die aufsteigende warme Luft ohne Energieaufwand.
  • Dauerlüftung durch Kippfenster vermeiden
  • Fenster und Türfugen sollen gut abgedichtet sein
  • Mit dichten Fenstern genügt es zwei- bis viermal pro Tag kurz zu lüften.
  • Ideale Luftfeuchtigkeit im Winter zwischen 40-55%. Mit einem Hygrometer lässt sich messen ob es zu feucht oder zu trocken in der Wohnung ist.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Pascale Folke