Auch winterharte Bäume brauchen Schutz

Nadelbäume stechen im Winter besonders hervor, weil das satte Grün der Nadel mit dem Schnee kontrastiert. «Bei Nadelbäumen gilt es jedoch auch einige Punkte zu beachten», sagt der unabhängige Baumexperte Matthias Brunner und hält Tipps bereit. 

Mehrere Tannenbäume in Töpfen.
Bildlegende: Der Weihnachtsbaum im Topf.Ihn muss man später umtopfen. colourbox
  • Bei Schneefall empfiehlt es sich, kleinere Bäume und äste zu schütteln, damit sie nicht abbrechen. Besonders empfindlich sind Föhren, Zedern und Birken.
  • Im Gegensatz zu Laubbäumen verdunsten Nadelbäume. Deshalb benötigen diese in trockenen, warmen Wintern genügend Wasser.
  • Bei sonnigem Wetter erwärmt sich auch im Winter die Südseite der Stämme im Gegensatz zur kühlen Nordseite. Die Spannungen können insbesondere bei jungen Bäumen und Nussbäumen zu Holzrissen führen. Ein weisser Stammanstrich gegen Sonnenbrand im Sommer hilft, den gefährlichen Oberflächentemperaturen in den kalten Monaten vorzubeugen.
  • Christbäume im Topf
    Töpfe eignen sich nur für kleinere Bäume. Es ist ratsam, diese regelmässig zu giessen und umzutopfen, damit die Wurzeln genügend Platz haben. Im Freien sollten sie vor Frost geschützt werden und über Weihnachten nicht zu lange im Wohnzimmer stehen.
  • Bei geschnittenen Christbäumen bevorzugt man am besten jene aus der Region, die man zu Hause sofort ins Wasser und erst kurz vor dem Fest in die warme Stube stellt. Tägliches Giessen ist Voraussetzung, damit die Tannen möglichst lange halten.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Nathalie Zeindler