Das Gehirn bestimmt den Durst

Von der Verdauung über die Atmung bis zum Herzschlag – an allen Prozessen in unserem Körper ist Wasser beteiligt. Darum ist es wichtig, dass wir Wasser, welches wir verlieren, so schnell wie möglich wieder ersetzen.

Wasserkrug.
Bildlegende: Überlebenswichtig: Ein erwachsener Mensch ist nach drei Tagen ohne Wasser tot. Colourbox

Damit wir unseren Wasserhaushalt immer auf dem nötigen Stand halten können, hat die Natur den Durst erfunden. Genauer: Das Bedürfnis zum Trinken. In der Durst-Forschung ist bis heute folgendes bekannt:

  • Ein erwachsener Mensch ist nach drei Tagen ohne Wasser tot, ein Baby schon nach einem Tag.
  • Ohne Wasser kann der Mensch keine Nahrung zerlegen und keine Energie umwandeln.
  • Das Gehirn, der Hypothalamus, gibt den Befehl zum Trinken.
  • Durch einen Unfall, einen Tumor oder Demenz kann der Mensch sein Durstgefühl verlieren.
  • Normalerweise reichen 1,5 Liter Wasser am Tag, da der Körper weitere 7 dl Wasser in Nahrung aufnehmen kann.

Autor/in: Katharina Bochsler/ Marcel Hähni, Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Marcel Hähni