Dem Velodieb auf der Spur

Ist das Velo gestohlen, bleibt es in der Regel unauffindbar. Ausser, man kann es orten. In Kooperation mit der Polizei geht das in der Westschweiz schon. Die Zusammenarbeit ist wichtig, weil irgendjemand muss das geortete Fahrrad dem Dieb wegnehmen und dem rechtmässigen Besitzer zurückbringen.

Ein Velorad liegt am Boden und ist mit einer Fahrradkette an einem Geländer befestigt. Der Rest vom Fahrrad wurde geklaut.
Bildlegende: Überbleibsel eines gestohlenen Fahrrades. Keystone

Offizielle Projekte mit elektronischem Diebstahlschutz per GPS gibt es bislang nur in der Westschweiz. In den grösseren Deutschschweizer Städten sind derzeit keine solchen Versuche geplant. Auf Anfrage sagen aber sowohl Polizei wie Versicherungen, sie würden es begrüssen, wenn Private ihr Velo mit GPS-Sendern vor Diebstahl zu schützen versuchen.

Intelligentes Veloschloss

Damit das Velo gar nicht erst gestohlen wird, sichert man es besser mit einem guten Schloss. Skylock sieht aus wie ein klassisches Bügelschloss, hat aber Elektronik eingebaut und bezieht den Strom dafür aus Solarzellen.

Das Schloss merkt, wenn sich jemand an meinem Velo zu schaffen macht und sendet mir dann einen Alarm aufs Handy. Dafür darf ich allerdings nicht weiter als 200 Meter von meinem Fahrrad weg sein. Clever: Zum Schliessen und Öffnen benötige ich keinen Schüssel – es reicht, wenn ich mein Smartphone in die Nähe des Schlosses halte.

Redaktion: Guido Berger